Agrarsektor - Die Vorteile von 4K und Gimbal-Kameras in professionellen Anwendungsbereichen

25.01.2017 - 10:31:00

Drohnen mit 4K- oder Gimbalkameras haben mittlerweile in vielen Bereichen einen hohen Stellenwert.

Hexacopter Typhoon H
Der Typhoon H ist die modernste verfügbare Foto- und Videoplattform für Luftaufnahmen in dieser kompakten Größe zu einem günstigen Preis. Die Flugzeit des Typhoon H Hexacopter beträgt beim gleichzeitigen Filmen mit der CGO3+ Kamera mit 4K-Auflösung (UHD) etwa 25 Minuten. (c) Yuneec

Auch im Agrarsektor steigt ihre Bedeutung zunehmend, da sie das Erntemanagement deutlich vereinfachen. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass auch die Hersteller stärker denn je in diesen Zweig investieren, um die Luftunterstützung für Bauern oder Großbetriebe zu gewährleisten. Doch welche Aufgaben können die fliegenden Helfer übernehmen und wie werden sie vorrangig von Agrarunternehmen eingesetzt?

Welche Funktionen können die Drohnen übernehmen?

Die Einsatzgebiete der Drohnen im Agrarsektor sind vielfältig. Viele Betriebe greifen auf sie zurück, um in erster Linie schwer erreichbare Gebiete und Felder einfach überwachen und beispielsweise den Reifegrad von Korn und Pflanzen aus der Luft bestimmen zu können. Hochwertige Varianten wie die Profi Drohne Tornado H920 von Yuneec ermöglichen dank Gimbal-Kamera einen schnellen Rundumblick selbst über weitläufige Gelände. Diese kann manuell vom Boden aus mithilfe der Fernbedienung durch den Piloten separat zur Drohne gesteuert werden. Ausschlaggebend hierfür ist das Kamerasystem, welches um 360 Grad schwenkbar ist. Weiterhin lassen sich die Bodenbeschaffenheiten der Felder einfacher überprüfen. Dies bildet die Grundlage für eine optimierte Bewirtschaftung.

Neben der Überwachung der Erntegüter spielt auch das Aufspüren von Wildtieren auf Feldern eine entscheidende Rolle. Dank Wärmebildkameras können selbst kleine Rehkitze im hohen Korn aufgespürt und die Fahrer der schweren Maschinen auf den Feldern davor gewarnt werden. Somit werden einerseits die Tiere geschützt und andererseits Schäden an Nutzfahrzeugen wie Mähdreschern verhindert. Dieser Faktor ist für viele Unternehmen von hoher Priorität, da Tierkadaver den Boden verseuchen und Maschinen durch die Kollision mit Wildtieren große Schäden erleiden können. Der Schaden, der allein in Deutschland jedes Jahr durch Wildunfälle auf Feldern und Nutzflächen entsteht, geht deutlich in die Millionen.

Kosteneffizienz steht im Vordergrund

Sicherlich wäre es auch möglich, einen Großteil der Funktionen der Drohne manuell zu übernehmen. Allerdings legen Unternehmen selbstverständlich großen Wert auf eine maximale Wirtschaftlichkeit ihrer Betriebsvorgänge. Aus dieser Perspektive ist die Anschaffung einer hochwertigen Drohne auf lange Sicht in fast allen Fällen sinnvoll. Während die Überprüfung von Bodenbeschaffenheiten sowie der angebauten Pflanzen zu Fuß mehrere Stunden in Anspruch nehmen würde, können Drohnen innerhalb weniger Minuten handfeste Ergebnisse liefern und somit die Arbeitsabläufe deutlich verkürzen. Gleichzeitig können die meisten Gimbal-Systeme nachgerüstet werden, um das Einsatzgebiet zu erweitern. Mittlerweile nutzen viele Agrarunternehmen Drohnen, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind. Dadurch bietet sich ihnen die Möglichkeit, aus der Luft selbst die zunächst nicht sichtbaren Bereiche der Nutzflächen auf die Beschaffenheit der Blattstrukturen oder des Wassergehalts zu überprüfen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
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